Food for thought...

Heute war ich mit Elias bei einem Bekannten, der Holopathie anwendet, das ist eine Methode der Komplementärmedizin. Dabei wird mit einem Gerät durch Messung des Hautwiderstandes versucht herauszufinden, was die Ursache für bestehende Krankheiten ist. Gleichzeitig kann der Energiehaushalt ausgeglichen werden.

Unser Bekannter hat damit nun herausgefunden, dass Elias' Leukämie höchstwahrscheinlich auf Elektrosmog zurückzuführen ist. Nun, wir leben in der Stadt, in der Nähe fährt die Westbahn mit ihren Hochspannungsleitungen, wir haben WLAN, Handys und Babyphone zu Hause und teilweise auch in seinem Zimmer...ich kann die Belastung mit elektromagnetischer Strahlung mit Sicherheit nicht ausschliessen. Ob das jetzt die tatsächliche Ursache ist oder nicht....ich weiss es nicht.

Wir haben jedenfalls ein kleines Gerät (die QuintiBox) mitbekommen, das Elias nun Tag und Nacht bei sich haben soll. Diese kleine Box ist mit verschiedenen Programmen beladen worden, die verschiedene Wirkungen haben: Energiezuführung und Abschwächung des Elektrosmogs.

In 2 Monaten soll Elias nochmal untersucht werden, wie sich seine Energie verändert hat. Das alles klingt natürlich für strikte Schulmediziner nach viel Hokuspokus. Was mir aber wirklich zu denken gibt, ist diese Sache mit dem Elektrosmog. Wir leben nicht mehr in einer natürlichen Umgebung für unseren Körper. Die Strahlungsquellen um uns herum haben in den letzten 30 Jahren stark zugenommen. Jeder hat Handy, kaum jemand mehr Festnetz. Jeder hat Computer, TV, Spielekonsolen...allein das Babyphon - jede Nacht neben dem Bett. Es ist nicht, dass ich mir jetzt grosse Vorwürfe mache, weil das alles da ist. Ich weiss ja noch nicht mal, ob es wirklich schädlich ist. Die Untersuchungen und Studien zu dem Thema sind noch nicht abgeschlossen. Erst Ende Mai 2011 allerdings hat die WHO bzw die IARC (International Agency for Research on Cancer) einen Bericht veröffentlicht, wonach sie Handystrahlung als potentiell krebserregend (Hirntumore) einstufen.

Die Frage ist nur: was macht man, was machen wir nun mit diesem Wissen oder dieser Vermutung? Puzzled Unser Bekannter hat uns nahegelegt, uns à la longue nach einem anderen, weniger stark belasteten Ort zum Wohnen umzusehen. Eine Änderung unserer Wohnsituation haben wir zwar ohnehin vor, das Problem ist nur: wohin sollen wir dann ziehen? Dort, wo es wenig Elektrosmog gibt, wollen wir eigentlich nicht wohnen, weil das meistens irgendwo in der "Einöde" ist ;-) Wir möchten ungern nur aufs Auto angewiesen sein...es hängt halt sehr viel an dieser Sache. Ignorieren und weitermachen wie bisher scheint aber auch keine wirkliche Option...SCHWIERIG!

Was würdet Ihr tun?

Comments

Wie gesagt

DIE Wissenschaft ist gespalten. Ich denke aber, dass es immer einfach Menschen gibt, die empfindlicher reagieren als andere. Mutatuinen passieren nun mal und machmal kommt der Körper nicht mehr damit klar. Es ist auch manchmal "einfach" zu sagen "Elektorsmog ist schuld". Sieht man nciht, hört man nicht und man hat immer ein mulmiges Gefühl dabei. Und das mit dem Umziehen ist wirklcih schwierig. Hille lebt jetzt echt schön im Grünen, wenige Menschen, wenig Häuser etc aber abgeschieden ist es definitiv und super vom Auto abhängig. v.a. wen deine Jungs Teenies sind kannst Transporttaxi spielen.
ich drück euch die Daumen, dass ihr was findet!